Artists ( a - H)


Chan-Hyo Bae

Dem in London lebenden Süd-Koreaner Chan-Hyo Bae dienen westliche Monarchinnen aus dem 13. bis 19. Jahrhundert als Manipulation des streng hierarchischen Macht Gefüges europäischer Königshäuser. Er schlüpft als blass geschminktes und irritierendes asiatisches Alter Ego in historische Rollen des alten Europa. 

Chan-Hyo BAE
Chan-Hyo BAE

Eliška Bartek

Eliška Bartek gehört zu den bedeutenden Tschechischen als auch Schweizer Künstlerinnen ihrer Generation. Sie ist Malerin, Autorin und Fotografin. Bartek zeigt uns das Wesen einer ambivalenten Realität in ihrem Übergang zu entropischer Ambiguität und manifestiertem Nichts. Seit 2011 entstehen ihre Fotogramme und Cliché Verres.

Eliska BARTEK
Eliska BARTEK

Marco Breuer

Marco Breuer interessiert sich für die Materialität des fotografischen Bildes und dessen lichtempfindliche Oberfläche. Er ist ein Pionier der Fotofrottage, des Fotothermogramms und Fotograffitis. Seine Fotografien tragen deutliche Spuren der mechanischen, thermischen und chemischen Bearbeitung, außergewöhnlich für das digitale Zeitalter.

Marco BREUER
Marco BREUER

Antonio Briceño

Antonio Briceño (*1966) ist einer der wichtigsten Fotokünstler Venezuelas, dessen zentrales Thema in seinen Arbeiten der Mensch in seiner Umwelt ist. Er transformiert die Kosmogonie und Mythologie der lateinamerikanischen Ureinwohner in eine subjektive Ikonografie, die aus dem Dialog von zeitgenössischer Kunst und Ethnologie mit dem Medium Fotografie entsteht.

Antonio BRICEÑO
Antonio BRICEÑO

Kurt Buchwald

Kurt Buchwald gehörte zu den ganz großen Raritäten in der früheren Deutschen Demokratischen Republik. Nach dem Fall der Mauer bleibt er der Normbrecher, der er war. Kurt Buchwald belässt es nicht beim Hinterfragen und Fotografieren. Er greift ein.

Kurt BUCHWALD
Kurt BUCHWALD

Richard Caldicott

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Caldicott mit dem künstlerischen Raum zwischen Fotografie, Malerei und Skulptur und betritt mit diesem Prozess immer wieder neue spannende Wege. Diese sind höchst komplex und oft schwierig zu beschreiben, da im postmodernen Sinne alle Tore geöffnet sind und der Betrachter gezwungen wird, einen anderen, neuen Dialog zu schaffen.

Richard CALDICOTT
Richard CALDICOTT

PIERRE CORDIER & GUNDI FALK

Eine primäre Form fotografischer Gestaltung und somit vergleichbar mit dem Fotogramm und dem Luminogramm ist das Chemigramm. Als Hauptvertreter gilt der Belgier Pierre Cordier, der 1956 das erste Chemigramm schuf und 1963 diesen Begriff urheberrechtlich schützen ließ. Seit 2011 arbeitet er mit der österreichischen Künstlerin Gundi Falk zusammen.

Pierre CORDIER & Gundi FALK
Pierre CORDIER & Gundi FALK

Nathalie Daoust

Nathalie Daoust *1977 ist eine gebürtige kanadische Fotografin. Sie studierte zwischen 1994 und 1997 Fotografie an der Cégep du Vieux Montreal. Ihre Fotografien wurde international vielfach ausgestellt und waren Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen und Auszeichnungen. Sie lebt und arbeitet seit 2019 in Japan.

Nathalie DAOUST
Nathalie DAOUST

Inge Dick

Inge Dick ist Malerin, Fotografin und Videokünstlerin. Eine Polaroid-Kamera nutzte sie zur fotografischen Dokumentation ihrer Gemälde. Seit 1982 avancierte die Fotografie zu einem eigenständigen Ausdrucksmittel künstlerischen Schaffens.

Inge DICK
Inge DICK

Klaus Dietrich

Seit den frühen 90er Jahren beschäftigte sich Klaus Dietrich (1939 - 2014) mit dem Verhältnis von Bildwirklichkeit und Realität, Kunst und Alltag. In seinen Fotografiken mischte Klaus Dietrich die Technik der analogen und digitalen Collage zur Schaffung seiner Werke. Der experimentelle Umgang mit dem Bildträger - seinen es Chemie- und Fotogramme, Polaroid Transfers oder Übermalungen - stets spielte ein kontrolliertes und unkontrollierbares Geschehen lassen von physikalischen Phänomenen eine wichtige Rolle. 

Klaus Dietrich
Klaus Dietrich

Nils Eichberg

Der Architekt und Künstler Nils Eichberg beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Anthroposophie in Europa aufgekommenen Modell des Menschen. Unsere Zukunft als Menschheit wird von uns selbst gestaltet und wir benutzen für diese Arbeit Bilder, die wir uns von der Welt machen. 

Nils Eichberg
Nils Eichberg

Gerald Förster

Nocturnal ist eine Sammlung von Szenarien, in denen nuancierte, fremde Territorien von sexueller Intimität in ihrer ungeniertesten Form heimgesucht werden. Die rasante Dynamik des Liebesspiels lässt die Protagonisten bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen und verwischt auch den Unterschied zwischen Exhibitionismus und Voyeurismus: "Diese Dinge passieren überall, aber man stolpert sehr selten darüber."

Gerald Förster
Gerald Förster

Joan Fontcuberta

Joan Fontcuberta wurde 1955 in Barcelona geboren, wo er heute auch lebt und arbeitet - und ist einer der bekanntesten Künstler Spaniens / Kataloniens. Er ist in vielen internationalen Sammlungen vertreten und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Nach fast vier Jahrzehnten die er der Fotografie gewidmet hat, hat er künstlerische als auch theoretische Arbeiten geschaffen, die einen Fokus legen auf den Konflikt zwischen Natur, Technologie, Fotografie und Wahrheit.

Joan FONTCUBERTA
Joan FONTCUBERTA

Herbert W. Franke

Herbert W. Franke ist Philosoph und Science-Fiction-Autor, Höhlenforscher, Symmetrie- und Bionik-Forscher, Physiker und Mathematiker sowie Kunstwissenschaftler und Vorreiter von computer- und maschinengenerierter Kunst. Er wurde 1927 in Wien geboren und lebt und arbeitet heute in der Nähe von München. Das ZKM | Medienmuseum präsentierte 2010 eine umfassende Ausstellung über das Leben und Werk dieses „Wanderers zwischen den Welten“.

Herbert W. FRANKE
Herbert W. FRANKE

Cristina Garcia Rodero

Cristina García Rodero wurde in Puertollano, Spanien geboren.  Der dokumentarische und ethnologische Wert ihrer Arbeit ist beachtlich, aber die ästhetische Qualität ihrer Fotografie macht sie zu mehr als nur einer visuellen Aufzeichnung. Cristina García Rodero hat zahlreiche Preise erhalten, u. a. 1996 in Spanien den Premio Nacional de Fotografía. Ihre Arbeiten wurden international veröffentlicht und ausgestellt.

Cristina GARCÍA RODERO
Cristina GARCÍA RODERO

Hein Gravenhorst

1968 stellte Hein Gravenhorst zusammen mit Gottfried Jäger, Pierre Cordier und Kilian Breier im Bielefelder Kunsthaus aus. Der Titel dieser Ausstellung „Generative Fotografie“ war gleichsam Programm. Im Zeitraum von 1965-1972 hat Gravenhorst ein unvergleichlich originäres Werk geschaffen. Exemplarisch werden verschiedene Werkzyklen aus dieser Zeit mit seltenen Unikaten vorgestellt. 

Hein GRAVENHORST
Hein GRAVENHORST

Florian Günther

Das Umfeld, in dem Florian Günther in den achtziger Jahren seine Fotos machte, war überschaubar. Meist entstammten die Beobachtungen des Tagtäglichen den Stadtbezirken Friedrichshain und Mitte, wo er einige Jahre als bibliotheks-technischer Mitarbeiter tätig war. Was ihn interessierte, war das ungeschminkte Leben. Der Lack im Staate DDR war sowieso ab. Brauchte man da nur draufzuhalten mit der Kamera, um die Realität einzufangen? Im Gegenteil! 

Florian GÜNTHER
Florian GÜNTHER

Heinz Hajek-Halke

Heinz Hajek-Halke (1898-1983) zählt zu den großen deutschen Fotokünstlern des 20. Jahrhunderts, dessen Werk sich durch eine erstaunliche Vielfalt auszeichnet. Nach einem Studium der Malerei an der Kunstschule Berlin, begann er 1925 als Fotograf zu arbeiten und realisierte erste Werbeaufnahmen sowie freie Werke. Unter dem Einfluss der experimentellen Techniken des Neuen Sehens schuf er vielseitige Fotomontagen, durch die er erste Berühmtheit erlangte.

Heinz Hajek-Halke
Heinz Hajek-Halke

Karl Martin Holzhäuser

Karl Martin Holzhäuser, Mitglied der internationalen Gruppe „Konkrete Fotografie“, hat seit den Anfängen seiner freien künstlerischen Praxis Ende der 1960er Jahre ein bemerkenswert konsistentes Werk geschaffen. Sucht man die Wurzeln seiner Kunst, so findet man sie in zwei Kulturen: der Kultur der konkreten, speziell konstruktiven Kunst, der sich Holzhäuser schon in jungen Jahren verbunden fühlte und der Kultur des Mediums Fotografie, besonders seiner experimentell-gestaltenden Tendenz.

Karl Martin HOLZHÄUSER
Karl Martin HOLZHÄUSER

Frank Hülsbömer

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Fachwissenschaften so weit vom allgemeinen Wissen entfernt haben, dass es kaum noch möglich ist, wissenschaftliche Entdeckungen in der Praxis zu testen. Es ist möglich, dass selbst Nobelpreisträger ihre experimentellen Ergebnisse fälschen, um ihre eigene idée fixe vorgeblich zu beweisen. Frank Hülsbömer greift dieses merkwürdige Phänomen auf und paraphrasiert es in einer Reihe von neuen Fotoserien.

Frank Hülsbömer
Frank Hülsbömer

Roger Humbert

Roger Humbert (geb. 1929) ist ein Schweizer Pionier der Konkreten Fotografie, der seit den 1950er-Jahren ein umfangreiches fotografisches Oeuvre hervorgebracht hat. Humbert arbeitete in der Dunkelkammer bis 1974 nur mit Lichtquellen, Formelementen wie Schablonen, Lochkarten u.a. und dem chemischen Prozess der Entwicklung. Die geheimnisvolle Qualität des Lichts, die sich in die empfindliche Gelatine einzeichnet, war nicht auf außerbildliche Motive gerichtet, sondern auf die Form und Struktur des Fotos selbst und verhalf dieser Art der künstlerischen Fotografie zu internationaler Anerkennung.

Roger HUMBERT
Roger HUMBERT


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