RICHARD CALDICOTT 

constructions

Selected works 2004 - 2016

Einzelausstellung /soloexhibition

05.03. – 15.04. 2017 

 


Richard Caldicott

 

Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sich Caldicott mit Fotografie, Malerei und Skulpturen. Der Prozess der Entstehung und ihre Hinterfragung ist bei ihm ein zentrales Thema. Kunstgeschichtlich stehen seine Arbeiten in einem Dialog mit der Kategorie des „specific object“ von Donald Judd: ein Objekt, das weder Malerei noch Skulptur ist und sich so jeglicher Form von Kategorisierung entzieht.

Früher baute Caldicott in einen leeren, farbigen Raum alltägliche Plastikobjekte zu Skulpturen auf und fotografiert diese als reine, abstrahierte Form.

 

In Caldicotts neuen Arbeiten beinhaltet die Fotografie weder Subjekt noch Objekt, sie besteht nur noch aus einer Art Konstruktion. Er baut eigenständige Skulpturen-Kollagen und fotografiert diese. So wird die Fotografie an sich zum eigenständigen Gegenstand erhoben.

 

Seine Arbeiten sind in vielen Öffentlichen Sammlungen vertreten wie in der Sammlung Ann und Jürgen Wilde oder der Sir Elton John Collection und im Kunstmuseum Bonn. Neben zahlreichen Gruppenausstellungen hatte Caldicott bereits viele internationale Einzelausstellungen in Museen und Galerien. 

 

Richard Caldicott wurde 1962 in Leicester, Großbritannien geboren. Er lebt und arbeitet in London. 

Richard Caldicott is an interdisciplinary artist that experiments with different materials and techniques, including drawing, photography and sculpture. This artist’s work on paper is made with ballpoint pen or inkjet printing, and bears an austere elegance through minimal drawings (with one or two lines) or buoyant and colorful forms and floating shapes; but all of them are inextricably linked through their minimal aesthetic and focus.

 

Repetition is one of many often used elements in Caldicott’s work – it echoes the art making of the Minimalism period. Caldicott use of camera to record collages and constructions has created a unique aesthetic niche that manages to reference iconic modernism without reverting to familiar forms. In 1986 he was awarded the Paris Studio Award of the Cité Internationale des Arts, RCA.

 

Since the artist’s acclaimed series featuring Tupperware in the 1990s, Richard Caldicott has continually challenged photographic codes of representation in favor of new aesthetic and symbolic intentions. Employing traditional analog photography methods, Caldicott imbues his minimalist set of components with rich, vibrant color. The result is stunningly beautiful abstract work that is both self-contained and part of a larger dialogue, with nods to iconic minimalism, Color Field paintings, and pop reappropriation.

 

Richard Caldicott graduated from the The Royal College of Art in 1987 and currently lives in London.  

 



VIDEO FEATURES:

 

 

 

 

 

 

Video zur Ausstellung "constructions" von Richard Caldicott

Eröffnungsrede von Gunther Dietrich am 04. März 2017

 

Länge: 4.45 min.



 

 

Die Photo Edition Berlin präsentierte die neu erschienene Monografie "Sichtabsicht" von Kurt Buchwald in seiner Ausstellung "Null Uhr" mit einem Gespräch zwischen dem Künstler und Uwe Warnke am 04. Juni 2016.

 

Länge: 33.27 min.



 

 

Video: 990 FACES ist ein konzeptuelles und globales fotografisches Langzeitprojekt, dessen Vollendung sich über nicht weniger als ein gesamtes Jahrzehnt erstrecken wird. Seit 2010 bereist der Fotograf Hans-Jürgen Raabe verschiedene Länder und Kontinente. Die Hälfte des Projektes ist nun fertiggestellt.

Die Fotohistorikerin Elke Tesch führte am 2.10. 2016 das Gespräch mit dem Fotografen.

 

Länge: 46.43 min.



 

 

 

Video zur Ausstellung: Lichtreflex: Transformation - Translation - Rotation von Hein Gravenhorst

Eröffnungsrede von Gunther Dietrich 
Musik: DMAN (HD800)


Länge: 17.17 min




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