KURT BUCHWALD


Berliner Traum. Unscharfe Porträts


Berliner Traum. Unscharfe Porträts

Berlin, 1987–1989

 

Die Serie Berliner Traum basiert auf einer fotografischen Umkehrung des Porträtprinzips. Nicht die/der zu Porträtierende sind scharf wiedergegeben, sondern der Hintergrund. Die Porträtierten sind Buchwalds Ostberliner Künstlerfreunde, die in ihrem Wohnumfeld gezeigt werden, zum Beispiel in ihrer Straße oder vor ihrem Haus. Er porträtierte sie sowohl tagsüber als auch nachts und präsentiert die Aufnahmen als Serie in einem 10-teiligen Bildtableau. Die Nachtaufnahmen wurden mit dem Titel Berliner Traum bezeichnet und im Herbst 1989 in der Installation Nachtkammer, innerhalb der Ausstellung Akzente in der Galerie Weißer Elefant ausgestellt. Allerdings blieben die Bilder unsichtbar, da der Raum, der über eine Lichtschleuse betreten wurde, komplett abgedunkelt war und die Bilder nur von hinten beleuchtet wurden, während eine Toncollage mit Geräuschen zu hören war.

Berlin dream. Blurred Portraits

Berlin, 1987-1989

 

The series Berliner Traum is based on a photographic reversal of the portrait principle. It is not the person to be portrayed who is sharply reproduced, but the background. The portrayed persons are Buchwald's East Berlin artist friends, who are shown in their living environment, for example in their street or in front of their house. He portrayed them both during the day and at night and presents the photographs as a series in a 10-part tableau. The night shots were called Berliner Traum (Berlin Dream) and exhibited in the fall of 1989 in the installation Nachtkammer (Night Chamber), within the exhibition Akzente (Accents) in the Galerie Weißer Elefant. However, the pictures remained invisible, since the room, which was entered via a light sluice, was completely darkened and the pictures were only illuminated from behind, while a sound collage with noises could be heard.

 




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