BERNARD PRAS -  Figure libre



Anamorphose - Freie Figur

 

Ausgehend von einem Foto schafft Bernard Pras erstaunliche Kunstwerke, indem er gewöhnliche Gegenstände wie gebrauchtes Spielzeug, Werkzeuge, Gummistücke oder was immer man sich vorstellen kann, hinzufügt. Aus der Nähe sehen seine Werke aus wie wahllose Stapel von Gegenständen, aber aus einem bestimmten Blickwinkel und einer gewissen Entfernung enthüllen sie ihre wahre Schönheit.

 

Bernard PRAS wurde 1952 geboren und studierte Bildende Kunst in Toulouse. Nachdem er 20 Jahre lang gemalt hatte, fand er 1997 eine neue Ausdrucksform. Ausgehend von einer Zeichnung sammelt er heterogene Gegenstände, je nach Farbe, Form und sogar nach ihrem Sinn. Dann setzt er sie zusammen, wobei er den Fortgang seiner Arbeit mit der Kamera beobachtet. Dann erscheint das Subjekt, dessen Bild fixiert wird.

 

Nach einer umfassenden und breit gefächerten Ausbildung begann der Künstler Bernard Pras langsam, sich auf das Porträtieren zu konzentrieren, wobei er mit vielen verschiedenen Techniken experimentierte. Benard Pras fügt eine zusätzliche Dimension der Komplexität hinzu: Er verteilt die einzelnen Elemente, aus denen sich seine Porträts zusammensetzen, in Räumen - häufig an sehr sorgfältig ausgewählten Orten -, die an der Entstehung der zusammengesetzten Kunstwerke beteiligt sind. Letztlich bedarf es aber eines Kameraobjektivs, um sie in einer Fotografie zusammenzuführen und in erkennbare Porträts zu verwandeln.

 

Er bedient sich der Anamorphose, die dann durch das Objektiv der Kamera wieder zurückgenommen wird. Es ist hier nicht der richtige Ort, um über den Fundus an assoziativen Komponenten zu reflektieren, aus dem er schöpft. Die daraus resultierenden Bilder sind jedoch so kraftvoll, dass man das Gefühl hat, jemand habe Arcimboldos Methode der Kompositionskunst vollständig verstanden und in die Gegenwart katapultiert.

 

In diesen großformatigen Kompositionen, die scheinbar chaotisch und willkürlich den Raum seines Ateliers ausfüllen, gelingt es Pras mit Hilfe seiner Fähigkeit zur perspektivischen Darstellung und seinem unübertroffenen fotografischen Auge, seinen imaginären Porträts Leben einzuhauchen, das einen Sinn für Ironie und Humor dokumentiert.

Anamorphosis  Figure libre

 

Starting from a photograph, Bernard Pras creates amazing pieces of art, by adding ordinary objects like used toys, tools, pieces of rubber, or whatever else you can think of. From up-close his works look like nothing more than random stacks of stuff, but from a certain angle and distance, they reveal their true beauty.

 

Bernard PRAS was born in 1952 and studied fine arts in Toulouse. In 1997, having painted during 20 years, he found a new way of expression. Working from a drawing, he collects heteroclite objects, according to their colour, their shape, and even their sense. Then he assembles them, observing the progress of his work through his camera. Then appears the subject, whose image will be fixed.

 

After an extensive and wide-ranging training, the artist Bernard Pras slowly began to focus on portraiture while experimenting with many different techniques. Benard Pras adds an extra dimension of complexity: he distributes the individual elements that constitute his portraits in rooms - frequently locations chosen with great care - that participate in the creation of the composite artworks. But in the end it requires a camera lens to bring them together in a photograph, and to turn them into recognizable portraits.

 

He makes use of anamorphosis, which is then retracted by the camera’s lens. This is not the place to reflect on the pool of associated components he draws on. However, the resulting images are so powerful that one feels as though someone has fully understood Arcimboldo’s method of composite art and has catapulted it into the present.

 

In these large-scale compositions, seemingly filling the space of his studio in a chaotic and haphazard way, Pras is able – with the aid of his skill in rendering perspective and his unrivalled photographic eye - to breathe life into his imaginary portraits that document a sense of irony and humour.



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