BERLIN
BADEN-BADEN
Bernard Pras – Frankreich
Anamorphosen – Figure Libre
16. April – 02. Juni 2012
PHOTO EDITION BERLIN zeigt zum Frühlingsanfang in der Ausstellung „Anamorphosen - Figure Libre“ Fotografien des Franzosen Bernard Pras. Es ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland.
Ausgehend von Zeichnungen oder fotografischen Vorlagen ordnet Bernard Pras gewöhnliche Gegenstände zu unverwechselbaren Kunstwerken an. Aus der Nähe wirken diese Objekte wie zufällige Anhäufungen, aber mit einem gewissen Abstand und aus einem bestimmten Winkel, entfalten sie ihre unerwartete Schönheit.
PHOTO EDITION BERLIN zeigt zum Frühlingsanfang in der Ausstellung „Anamorphosen - Figure Libre“ Fotografien des Franzosen Bernard Pras. Es ist die erste Ausstellung des Künstlers in der Berliner Galerie.
Ausgehend von Zeichnungen oder fotografischen Vorlagen ordnet Bernard Pras gewöhnliche Gegenstände zu unverwechselbaren Kunstwerken an. Aus der Nähe wirken diese Objekte wie zufällige Anhäufungen, aber mit einem gewissen Abstand und aus einem bestimmten Winkel, entfalten sie ihre unerwartete Schönheit.
Bernard Pras, geboren 1952, studierte Bildende Kunst in Toulouse. Seit 1997, nach mehr als zwanzig Jahren der Malerei, entwickelte er seine in der Fotografiegeschichte einzigartige Ausdrucksform, die ihn in Frankreich bereits berühmt machte. Er bedient sich dabei der Technik der sogenannten Anamorphose, die der Ausstellung auch ihren Titel gab.
Als eine Anamorphose bezeichnet man seit dem Mittelalter Bilder, die nur unter einem bestimmten Blickwinkel erkennbar sind. Es war dies eine Möglichkeit der Verschlüsselung von Botschaften und brachte es in vielen Kirchen Italiens zu einer wahren Meisterschaft und Blüte. Seit der Renaissance wird Anamorphose bei der illusionistischen Deckenmalerei eingesetzt, um die Deckenwölbungen und Unregelmäßigkeiten perspektivisch vom Standpunkt eines angenommenen Betrachters (von unten blickend) auszugleichen. Mit seinen großen, anscheinend chaotisch sein Atelier oder andere Orte übersäenden Installationen, haucht Pras - dank seiner Beherrschung der Perspektive und seines unvergleichlichen photographischen Auges - den imaginären Sujets zeitgenössisches Leben ein.
- Nils Eichberg
- Eliska Bartek
- Wilmar Koenig
- Gottfried Jäger
- Tor Seidel
- Claus Stolz
- Pawel Jaszczuk
- Robert van der Hilst
Die Photo Edition Berlin in Baden-Baden bietet vom 26. Februar bis 25. März hochwertige Fotografien und Serigraphien amerikanischer Künstler aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts bis zur Jahrtausendwende an. Unter anderem werden signierte und limitierte Fotografien gezeigt von Julius Shulman und Mariana Yampolski. Serigraphien von Dennis Oppenheim, Ibram Lassaw und Tony Bechara aus den 70er Jahren stehen neben Arbeiten der aktuellen kalifornischen Künstler Guy Dill und Laddi John Dill.
For the start of the spring, Photo Edition Berlin is showing „Anamorphosis – Free figure“, a Photo project of the French artist BERNARD PRAS. This exhibition is his first solo-show in the Berlin gallery.
Starting from a photograph, Bernard Pras creates amazing pieces of art, by adding ordinary objects like used toys, tools, pieces of rubber, or whatever else you can think of. From up-close his works look like nothing more than random stacks of stuff, but from a certain angle and distance, they reveal their true beauty.
Bernard Pras was born in 1952 and studied fine arts in Toulouse. In 1997, having painted during 20 years, he found a new way of expression. Working from a drawing, he collects heteroclite objects, according to their colour, their shape, and even their sense. Then he assembles them, observing the progress of his work through his camera. Then appears the subject, whose image will be fixed.

